Im August diesen Jahres wurde unsere hervorragende Bonität erneut mit dem „CrefoZert“ bestätigt. Diese renommierte Auszeichnung, verliehen von der Creditreform Aschaffenburg, ist ein klarer Beleg für unsere finanzielle Stabilität und vielversprechenden Zukunftsaussichten. Geschäftsführer Leo Löffler nahm das Zertifikat stolz von Kevin Busch, Vertreter der Creditreform Aschaffenburg Schurk KG, entgegen.
Kevin Busch, Creditreform und Leo Löffler, LÖWE Fenster Löffler GmbH
Die Grundlage der Zertifizierung bildet eine professionelle Jahresabschlussanalyse, durchgeführt von der Creditreform Rating AG, einer von der BaFin zertifizierten Tochtergesellschaft der Creditreform AG. Ergänzt wird diese Analyse durch aktuelle Wirtschaftsauskunftsdaten sowie durch Einschätzungen zur aktuellen Lage und den Zukunftsaussichten des Unternehmens, die im Rahmen einer persönlichen Befragung ermittelt werden. Die LÖWE Fenster Löffler GmbH erfüllt dabei alle Kriterien in besonderem Maße. Das Zertifikat ist international anerkannt und ein Jahr gültig.
Bonitätszertifikat CrefoZert
Laut Creditreform erfüllen jährlich lediglich 2 % der in Deutschland ansässigen Unternehmen die strengen Voraussetzungen für diese Auszeichnung. Dies unterstreicht eindrucksvoll die hervorragende finanzielle Stabilität und Bonität der LÖWE Fenster Löffler GmbH.
/wp-content/uploads/2025/05/Loewe-Logo-1898_rgb.svg00LOeWE Fenster/wp-content/uploads/2025/05/Loewe-Logo-1898_rgb.svgLOeWE Fenster2024-10-11 13:53:572024-10-11 13:53:57Erneute Auszeichnung mit dem Zertifikat „CrefoZert“
Experte Leo Löffler beleuchtet das „Thermoskannen-Prinzip“ für effiziente Gebäudesanierung
Kleinwallstadt, September 2023. Leo Löffler ist seit fast 40 Jahren Geschäftsführer des mittelständischen und europaweit bekannten Fensterbauunternehmens LÖWE Fenster Löffler GmbH. Mit Blick auf die aktuelle energetische Ausrichtung der deutschen Bundesregierung und einer effizienten Gebäudesanierung betont Löffler das einfache, aber überaus effektive Prinzip der Thermoskanne. Gleichzeitig wirbt der Fachmann für eine umfassendere Betrachtung bei der Renovierung von Gebäuden.
Leo Löffler äußert sich skeptisch: „Derzeit sehe ich die Bundesregierung in der Gefahr, sich zu stark auf ein Heizungsgesetz als Energiequelle zu versteifen. „Hierbei scheint das Prinzip der Thermoskanne in Bezug auf eine effektive Gebäudesanierung, noch nicht gehört oder verstanden worden zu sein.“
Heizungssysteme sind nur ein Teil der Gleichung
Die Wahl der Energiequelle sollte laut dem Fensterbauexperten nicht durch politische Vorgaben eingeengt werden. Vielmehr solle die Wahl der Energiequelle den individuellen Bedürfnissen der Gebäudeeigentümer entsprechen. Denn die Heizung ist nur ein Teil der Gleichung. Ohne eine optimierte äußere Gebäudehülle wird die Effizienz selbst hochmoderner Heizsysteme stark beeinträchtigt. Somit stellt sich die Frage, ob ein Heizungsgesetz ohne Betrachtung einer Sanierung der Gebäudeaußenhülle sinnvoll ist.
Für Leo Löffler ist ganz klar: „Die Reihenfolge ist bei der Gebäudesanierung entscheidend. Bevor der Kern in den Fokus rückt, muss die Hülle passen. Dieses Grundprinzip der Thermoskanne gilt auch bei der Renovierung von Häusern.“ So sollten Fenster, Fassaden, Wände und Dächer zuerst renoviert oder verbessert werden. Denn diese Maßnahmen können den Energieverbrauch um mehr als 30 Prozent reduzieren.
Viele Menschen fühlen sich aktuell unsicher, Renovierungsentscheidungen zu treffen. Die Angst vor möglichen hohen Kosten für eine nachfolgende Heizungssanierung hindere viele daran, sich für Renovierungen von Fenstern, Fassaden oder Dächern zu entscheiden, erklärt der Fensterbauprofi und betont gleichzeitig: „Durch den Einsatz effizienterer – aber nach der Sanierung der Hülle kleinerer – Heizsysteme kann nicht nur die Anschaffung günstiger gestaltet, sondern können auch langfristig Energiekosten gesenkt werden.“
Zusammenarbeit mit Energieberater sinnvoll – Fördermöglichkeiten durch Sanierungsfahrpläne
Um optimale Ergebnisse bei der energetischen Sanierung zu erzielen, ist laut Löffler die Zusammenarbeit mit einem Energieberater ein zentraler Aspekt. Denn Energieberater können die Vorteile des vorher genannten Ansatzes bestätigen. Durch die Erstellung eines Sanierungsfahrplans, der nicht verpflichtend, aber 15 Jahre gültig ist, können Haushalte förderfähige Fenster, wie LÖWE Fenster sie hergestellt, einbauen. Zudem bis zu 20 Prozent Förderung vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) erhalten. Selbst ohne einen Sanierungsfahrplan sind Förderungen von 15 Prozent möglich. Alternativ zur BAFA sind auch Steuervorteile von bis zu 20 Prozent erzielbar. Dazu sind die LÖWE Fenster Fachberater im Fensterbau bestens geschult.
Leo Löfflers Fazit: „Niemand würde Kaffee in ein unisoliertes Glas füllen. Ebenso sollten Renovierungsentscheidungen nicht ohne Berücksichtigung der äußeren Isolierung getroffen werden. Eine erfolgreiche Gebäudesanierung erfordert eine umfassende Betrachtung des Gebäudes und individuelle Anpassung an die Bedürfnisse der Eigentümer.“
Info: Thermoskanne
In einer Thermoskanne bleiben Flüssigkeiten für längere Zeit warm oder kalt. Möglich ist dies durch den speziellen Aufbau, der den Wärmeaustausch zwischen dem Inneren der Thermoskanne und der Umgebung möglichst geringhält. Also dafür sorgt, dass Wärmeleitung, Wärmeströmung und Wärmestrahlung von innen nach außen und umgekehrt möglichst klein bleiben.
Damit dies möglich ist, besteht das Thermosgefäß aus einem fast komplett luftleeren doppelwandigen Gefäß und ist innen verspiegelt. Zudem ist die Thermoskanne normalerweise mittels eines Schraubverschlusses luftdicht verschlossen. So tritt zwar Wärmeströmung innerhalb der Flüssigkeit im Gefäß auf, ist aber für den Wärmeaustausch mit der Umgebung irrelevant.
Weiter wird durch die wenige Luft im doppelwandigen Gefäß und den wärmeisolierenden Dämmstoff um das Gefäß die Wärmeleitung geringgehalten.
Durch den geringen Wärmeaustausch mit der Umgebung kühlen warme Flüssigkeiten im Thermosgefäß nur sehr langsam ab. Genauso wie umgekehrt sich kalte Flüssigkeiten nur sehr langsam erwärmen.
Thermoskanne-Querschnitt; LÖWE Fenster
Fazit
Ist also der Inhalt nicht ausreichend durch eine gute Isolierung geschützt, verliert der Inhalt schneller seine Wärme und es muss mehr Energie aufgebracht werden, um den ursprünglichen Zustand beizubehalten. So verhält es sich auch bei der Sanierung von Gebäuden. Werden Fenster, Fassaden, Wände und Dächer bei der energetischen Renovierung außer Acht gelassen, braucht es mehr Energie im Inneren. Modernste Heizsysteme sind dann ineffektiver.
Über Leo Löffler
Leo Löffler, Geschäftsführer LÖWE Fenster
Leo Löffler ist ein erfahrener Fachmann im Bereich Fensterbau, der sich auf energieeffiziente Lösungen spezialisiert hat. Seine langjährige Expertise aus 40 Jahren Fensterbauerfahrung hat er bei der LÖWE Fenster Löffler GmbH gesammelt. Das angesehene mittelständische Fensterbauunternehmen ist durch die hervorragende Innovation in der Glasklebetechnik auch über Deutschlands Grenzen hinaus bekannt. Nicht selten schauen sich Kollegen aus ganz Europa bei LÖWE Fenster in Nordbayern die energieeffiziente und nachhaltigste Lösung der Glaskantenverklebung an und möchten diese von Löffler entwickelte Technik adaptieren. Durch sein eigenentwickeltes Konzept baut LÖWE Fenster Stand heute, die Fenster mit dem wohl niedrigsten CO2-Fußabdruck in ganz Europa.
Löffler engagiert sich für ganzheitliche Renovierungskonzepte, die neben dem erhöhten Einbruchschutz auch die Energieeffizienz steigern und langfristige Einsparungen ermöglichen. Mit seinen innovativen Ansätzen wie z.B. von außen nach innen – dem sogenannten „Thermoskannen-Prinzip“ – leistet er einen wertvollen Beitrag zur Weiterentwicklung des Bauwesens und zur Förderung nachhaltiger wirtschaftlicher Lösungen.
Pressekontakt Leo Löffler (Geschäftsführer) Experte im Fensterbau
Erneute Auszeichnung für die LÖWE Fenster Löffler GmbH
Das Unternehmen erhielt erneut das begehrte Zertifikat „CrefoZert“ von der Creditreform und untermauert somit erneut seine herausragende Bonität und finanzielle Stabilität.
In der heutigen Geschäftswelt spielt die transparente Kommunikation der eigenen Bonität gegenüber Geschäftspartnern eine immer wichtigere Rolle. Leo Löffler, Geschäftsführer der LÖWE Fenster Löffler GmbH, äußerte sich erfreut über diese erneute Anerkennung: „Die Verleihung des ‚CrefoZert‘ zum wiederholten Mal ist für uns von großer Bedeutung. Sie bestätigt erneut unsere nachhaltige und verlässliche Geschäftsweise. Unsere Kunden, Lieferanten, Kreditgeber und Mitarbeiter können darauf vertrauen, dass wir unsere Verpflichtungen gewissenhaft erfüllen.“
Leo Löffler betonte weiterhin, dass dieser erneute Erfolg sie nicht dazu verleiten wird, sich auszuruhen. Im Gegenteil, das Unternehmen wird weiterhin konsequent an seiner bewährten Strategie festhalten. Neben der Umsetzung effizienterer Organisationsstrukturen und Prozessoptimierungen werden gezielte Investitionen in die IT-Infrastruktur, Warenlogistik und Produktionsanlagen geplant. „Diese Maßnahmen stärken kontinuierlich unsere finanzielle Solidität und bereiten uns optimal auf die Zukunft vor“, unterstrich Leo Löffler.
Die erneute feierliche Übergabe des Zertifikats erfolgte in den Verkaufsräumen in Kleinwallstadt durch Kevin Busch, CBA®-Creditfied Business Analyst / Vertrieb der Creditreform Aschaffenburg Schurk KG. Dies markiert einen bedeutenden erneuten Meilenstein in der Erfolgsgeschichte der LÖWE Fenster Löffler GmbH.
Leo Löffler, LÖWE Fenster Löffler GmbH, und Kevin Busch, Creditreform Aschaffenburg Schurk KG
Zertifizierungsverfahren CrefoZert
Das Bonitätsurteil im Rahmen der Zertifizierung durch CrefoZert basiert auf einer professionellen Jahresabschlussanalyse durch die Creditreform Rating AG, einer BaFin-zertifizierten Tochtergesellschaft der Creditreform AG. Hinzu kommen aktuelle Bonitätsinformationen aus der Creditreform Wirtschaftsdatenbank sowie Einschätzungen zur aktuellen Situation und den Zukunftsperspektiven des Unternehmens sowie eine persönliche Risikomanagement-Befragung des Geschäftsführers durch einen Creditreform-Experten.
Verliehen wird das Zertifikat an Unternehmen, die eine gute bis ausgezeichnete Unternehmensbonität sowie insbesondere eine gute bis sehr gute Bilanzbonität besitzen. Betrachtet wird ebenso das Insolvenzrisiko des Unternehmens sowie dessen Fähigkeit, Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Die zur Prüfung eingereichten Jahresabschlüsse dürfen nicht älter als zehn Monate sein. Darüber hinaus lässt eine Befragung des Unternehmensmanagements keine maßgeblichen Ausfallrisiken vermuten. Das Zertifikat ist ein Jahr gültig, sofern die Vergabekriterien eingehalten werden. Nur 2% aller deutschen Firmen erhalten dieses Zertifikat, was die herausragende finanzielle Stabilität und Bonität der LÖWE Fenster Löffler GmbH umso eindrucksvoller unterstreicht.
Bonitätszertifikat CrefoZert
/wp-content/uploads/2025/05/Loewe-Logo-1898_rgb.svg00LOeWE Fenster/wp-content/uploads/2025/05/Loewe-Logo-1898_rgb.svgLOeWE Fenster2023-08-16 18:47:472023-08-16 18:47:47LÖWE Fenster Löffler GmbH erneut mit CrefoZert für außergewöhnlich gute Bonität ausgezeichnet
Schlanke Silhouette, schickes Design, breites Farbspektrum, sicher und komfortabel bei Wind und Wetter: Denken Sie an ein Auto?
Mit diesen Attributen glänzen auch Fenster und sind weit attraktiver, als diese beim Endkunden bekannt sind. Was die automatische Fensterverklebung damit zu tun hat?
Die Klebetechnologie verleiht dem Fensterflügel höhere Stabilität. Was sich daraus in Folge ergibt, sind neue Formate, viele Designs und Vorteile für den Endkunden und eine Menge Mehrwert für den Verarbeiter, wie nachfolgend beschrieben. Betrachten wir zunächst ihren Ursprung:
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Maximale Einbruchsicherheit
Die Klebetechnik entwickelte sich aus den Sicherheitsanforderung, die an ein Fenster gestellt werden und erfährt dadurch in den letzten Jahren ihre Dynamik. Wer Sicherheitsfenster ab Widerstandsklasse RC 2N1 produziert, weiß das. Hier gibt die Norm die Anforderungen an die Elementekomponenten vor, die nur in Summe ein Fenster entsprechend einbruchhemmend machen. Spezielle Gläser wie z. B. VSG (Verbundsicherheitsglas) alleine richten es daher genauso wenig wie gute Sicherheitsbeschläge: Es braucht den Verbund aller Komponenten im Fensterelement bis zur normgerechten Montage inklusive der umlaufenden, sicheren Glasanbindung im Flügelrahmen.
1 RC 2N ist in Deutschland RC 2 mit Normalglas, welches durch das „N“ gekennzeichnet ist.
RC-Sicherheit setzt auf Verklebung
Viele Elemente mit diversen Profil-, Glas- und Klebeherstellern sowie Rahmengrößen gehen jährlich über MACOs Prüfstand. In diesen Tests schafft MACO Erfahrungswerte, die der Beschlägehersteller an seine Kunden weitergibt. Wie Glasanbindung bzw. Randverbund, Dichtung, Verschraubung und Beschläge zusammen verarbeitet werden und harmonieren, entscheidet über die Qualität und letztendlich darüber, ob Fenster/Türen den Richtlinien entsprechen und einem Einbruchsversuch nach RC 2 oder RC 3 Stand halten.
Mit diesem Wissen hat MACO die branchenweit umfangreichste Systemmatrix erarbeitet. Diese leitet den Fensterhersteller an, die richtigen Komponenten zusammenzufügen, um die Sicherheitskette am Element zu schließen und den Sicherheitsprüfungen zu entsprechen. Günther Aichinger, Experte für Einbruchhemmung bei MACO bestätigt, dass Kunden, die diese Systemmatrix nutzen, keinerlei Schwierigkeiten haben, die Prüfungen bis RC 3 zu bestehen. Sie wissen, wie Sicherheitselemente gebaut werden und können innerhalb dieser Matrix jedes Fenster schneller und kostengünstig fertigen – ohne jedes Fenster erneut testen und dafür extra bezahlen zu müssen.
Höhere Stabilität
Anstelle des Einsetzens von Stahlwinkel im Glasfalz oder durch Verschrauben der Glashalteleiste mit dem Rahmen wird zunehmend geklebt. Das ist schöner, effizienter und geht schneller. Die Fensterverklebung erhöht mit ihrer umlaufend gleichmäßig starken Verbindung zwischen Glas und Flügelrahmen dessen Stabilität und lässt größere Fensterformate zu. Der Flügel kommt in Folge mit weniger Stahl für die Armierung und schmaleren Profilen aus und wird leichter. Diese Gewichtseinsparung kompensiert das Mehrgewicht der Zweifach- auf eine Dreifachverglasung, die im Neubau üblich ist. Daher setzen immer mehr Verarbeiter auf die prozesssichere Klebetechnologie. Sie erhöht die Grundsicherheit am Fenster und lässt mit wenig Aufwand RC 2-Fenster fertigen.
Das große Plus im Design
Das durch die Klebeanbindung reduzierte Flügelgewicht eröffnet aber noch viel mehr Perspektiven. Verarbeiter können großzügige, elegante Fensterelemente realisieren, mit höherem Glasanteil für mehr Ausblick und mit schmalen Flügelrahmen für mehr Lichteinfall. Besonders hohe Fenster sorgen für einen tieferen Lichteinfall.
Allein die Flügelprofilauswahl macht an der Geometrie einen sichtbaren Unterschied, da diese deutlich reduziert werden kann. Das bringt in Ausschreibungen und aus Architektensicht durchaus Vorteile. Wie schmal die Flügelbreiten sein können, sieht man erst, wenn beide Rahmenbreiten nebeneinanderstehen, wie im Bild auf Seite 20. Ein direkter Vergleich im Schauraum lohnt. Durch Folierung können PVC-Fenster in jedem Look und Design gestaltet und an die Fassade angepasst werden.
Stark in Wärmedämmung und Energieeffizienz
Großer Kundennutzen: Größere Glasflächen erhöhen die solare Energiegewinnung und verbessern mit den schmalen Rahmenprofilen die Energiebilanz. Zudem verbessern die Mehrkammer- Profilsysteme die U-Werte. Und verklebte Glasflächen reduzieren auch die Verformungsgefahr, der schmale Rahmen bei Winddruck üblicherweise ausgesetzt sind. Letztendlich zählt es, die Schnittstellen als Angriffsfläche für Wind und Wetter so gering wie möglich zu halten. Das kommt den zunehmenden Extremwetterbedingungen mit Stürmen und Starkregen zugute. Insofern bieten große Glasflächen neue Möglichkeiten in Schallund Wärmedämmung und sind stark in der Argumentation, wenn es um staatliche Förderungen und die Bewertung der Gebäudeeffizienz geht. Letztere wird im Energieausweis ausgewiesen und macht transparent, wie dicht die Gebäudehülle ist. In der Vermietung oder bei Immobilienverkauf ist der Ausweis Pflicht.
Ab wann lohnt es sich für den Verarbeiter auf automatisches Kleben umzustellen? „Bei rund 10.000 Fensterelementen im Jahr rechnet sich die Investition weil die automatische Verklebung 30-40 % schneller ist als die manuelle“, sagt Leo Löffler. Wir besuchten LÖWE Fenster in Kleinwallstadt bei Aschaffenburg. Das Unternehmen spezialisiert sich auf PVCsowie einbruchhemmende Fenster und ist eines von rund zehn in Deutschland, das mit vollautomatischer Klebeanlage produziert. Inhaber Löffler steigert dadurch nicht nur die Effizienz seines Unternehmens, sondern seine Fenster auf höchstes Niveau. Damit grenzt er sich zum Mitbewerb ab.
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Wann lohnt automatisches Verkleben?
„Die Auslastung muss gegeben sein, dann braucht man die Umstellung und Investition nicht zu scheuen. Und wenn Automatisierung vorangetrieben wird, gehört diese dazu“, berichtet Löffler und schwärmt von den Vorteilen für Mitarbeiter und Kunden. „Wir sind in der Glasprüfung und im Glassortieren höchst innovativ und prozessorientiert. Daher war der Klebeautomat der nächste konsequente Schritt. Dieser konnte sofort in bestehende Prozesse integriert werden und war von Anfang an ausgelastet. Bis auf Haus- und Nebeneingangstüren werden alle Fenster und Fenstertüren verklebt“. Damit kommt LÖWE auf eine Klebequote von 98 % im Standard mit 79 mm-Flügeln.
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Verklotzung leicht gemacht
Positiver Nebeneffekt der Verklebung: Die klassische Verklotzung entfällt bzw. erfolgt nur an jenen Stellen, wo die Beschläge sitzen. Daher werden unten im Flügelrahmen nur noch zwei Stützklötze zur Lastabtragung eingelegt. Diese verhindern, dass die Glasscheibe später absinkt. Ist das Glas eingesetzt, folgen weitere Fixierhilfen bzw. Distanzklötze an den Seiten und beim Scherenlager. Sie minimieren das Spiel, das der Beschlag bzw. das Scherenlager bieten. Wie viele Fixierhilfen einzusetzen sind, hängt von der Fenstergröße sowie vom verwendeten Profil ab. Es gibt natürlich auch Profile, die ganz ohne Verklotzung auskommen und integrierte Zentrierhilfen haben.
Sind Glas und Flügel mit dem Rahmen verheiratet, geht es in die Verklebung. Fenster und Fenstertüren auf dem Weg zum Klebeautomaten
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Wie funktioniert die automatische Verklebung?
Während übliche Klebeautomaten mit exakten Daten gefüttert werden müssen, ist jener von LÖWE Fenster lasergesteuert und vermisst jedes Element automatisch – ganz gleich ob Fenster oder Fenstertür, ob Ein- oder Zweiflügler. SVEN®, so heißt LÖWES Automat (was für sicher, verklebt, energieeffizient und nachhaltig steht), misst selbstständig die Scheibenstärke, sucht sich den Nullpunkt und beginnt mit einem Zweikomponentenklebstoff den Spalt zwischen Scheibe und Flügelrahmen rundum zu verkleben.
Großen Vorteil und Flexibilität schafft die Lasertechnik bei variablen Profilbreiten, auf die sich der Automat von sich aus einstellt. Und natürlich ist die exakte und rundum gleichmäßig dosierte Klebemenge ein Plus. Überquellender Klebstoff wie bei der Handpistole gehört der Vergangenheit an. So werden stabile, energieeffiziente, nachhaltige und schöne Fenster realisiert.
Robust und trotzdem schön: Massives RC 2- Sicherheitsfenster mit Dreifachverglasung, verdeckt liegender Bandseite Multi Power und Kabelübergang für die integrierte Verschlussüberwachung.
Auswirkungen auf den Beschlag
Der Beschlag wird entlastet, weil der Verzug des Flügelrahmens deutlich verringert wird. Der Flügel ist in sich stabil und fest. Anders als bei verklotzten Fenstern, die sich mit der Zeit setzen und verformen können, bleiben verklebte Fenster in ihrer Form erhalten: Die Falzluft bleibt konstant. Das ist die Chance, mit flächenbündigen Profilen zu arbeiten, die verdeckt liegende Beschläge erfordern. Neben den schlanken Profilen und einer Fülle an Dekormöglichkeiten durch Folienbeschichtung werten diese die Fenster durch ihr Design auf – kraftvoll im Verborgenen. Für die vielen Fenstertüren schwört Löffler auf die Multi Power- Bandseite. Der voll verdeckte Dreh- Kipp-Beschlag entspricht nicht nur den wachsenden Designansprüchen, sondern auch der Wärmedämmung und Barrierefreiheit. Seit LÖWE Fenster 2020 auf Vollverklebung umgestellt hat, steigerte es die verdeckt liegenden Beschläge von vier auf 20 %. Zusätzlich verarbeitet LÖWE auch MACOs Multi Matic-Beschlag.
Klebeautomat SVEN®. Er erkennt per Laser die Größe und Profilstärke des Elements und stellt sich entsprechend selber ein.
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Nachhaltig erfolgreich
Die automatische Verklebung hat die Prozesse deutlich optimiert. Sie steigert die Effizienz der Abläufe sowie die Qualität jedes Elements und reduziert gleichzeitig Ressourcen und Kosten: „Bessere Taktfertigung und präzise, gleichmäßige Klebedosierung zeichnen dafür verantwortlich. Zudem konnten wir das Stahllager verkleinern und den manuellen Prozess des Armierens deutlich reduzieren“, berichtet Löffler begeistert.
Mitarbeitergesundheit
Der Fensterhersteller profitiert auch als Arbeitgeber, und zwar in der Mitarbeitergesundheit. Zum einen, weil er durch die Verklebung bei einer weißen Balkontür bis zu 3,5 kg Flügelgewicht je Element einspart: Das summiert sich bei den Mengen, die die Mitarbeiter täglich hieven, transportieren und einbauen. Zum anderen entsteht weniger Klebegeruch als beim manuellen Verkleben mit der Klebepistole. „Insgesamt ist die Fensterfertigung für Mitarbeiter durch die einzelnen Prozessschritte und Automatismen leichter zu bewerkstelligen und körperlich schonender. Und durch unseren Innovationsgeist sind sie auch ein Stück weit stolz“, freut sich der LÖWE-Inhaber.
Verbesserung im Kundenservice
Was im eigenen Haus gut ist, wird auch beim Kunden spürbar. Er profitiert von verkürzten Lieferzeiten, Lieferpünktlichkeit, Qualitätssteigerung und deutlich größerer Wartungsintervalle. Gerade beim Service macht sich das bemerkbar, der oft aus Kulanz kostenfrei gemacht wird. Es fallen deutlich weniger Reklamationen sowie Kundenfahrten an und die Folgekosten sind niedriger, weil Fenster nicht mehr nachgestellt werden müssen. “Das verklebte Fenster setzt sich nicht mehr nach der Montage, die Nachstellarbeiten beim Kunden mehrere Wochen später entfallen”, so Leo Löffler.
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Durch die automatische Verklebung sind keine Nachstellarbeiten mehr über den Beschlag nötig. Der verdeckt liegende Beschlag ist toleranzärmer in der Schere, das kommt uns entgegen. Seine Funktion und der Designaspekt schaffen Mehrwert für Kunden. Wir haben etwas Mehraufwand beim Einhängen der Flügel, aber weniger Folgeservice.
Leo Löffler, Inhaber LÖWE Fenster
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Quellnachweis
Pressebericht von Mayer & Co. Beschläge GmbH (MACO), Alpenstraße 173, A-5020 Salzburg, maco.eu Chefredaktion: Petra Janßen. Veröffentlicht in im techno gramm, Edition 01/2021 Fotos: Tim Janßen, MACO, LÖWE Fenster
Bonn (prs). Die Wachstumsdynamik des Rewindo-Premium-Partnernetzwerks hält weiter an. Mit der LÖWE Fenster Löffler GmbH, Kleinwallstadt, ist zu den bereits bestehenden 14 Premiumpartnern im Bereich Fensterbau jüngst ein weiteres Fensterbauunternehmen hinzugekommen. Die Gesamtzahl der Premiumpartner, zu denen auch Unternehmen aus den Branchen Extrusion, Recycling-Maschinenbau und Folienherstellung gehören, beträgt damit aktuell 22. „Wir arbeiten daran, weitere Partner für unsere Recycling-Initiative, auch aus anderen Bereichen entlang der Wertschöpfungskette für PVC-Fenster, hinzu zu gewinnen, etwa aus der Beschlag- und Glasindustrie und der Compound-Branche“, so Rewindo-Geschäftsführer Michael Vetter.
Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz
Der Kontakt zu LÖWE Geschäftsführer Leo Löffler besteht bereits seit fünf Jahren. Im April 2016 war Löwe das ausführende Fensterbauunternehmen bei der energetischen Sanierung zweier Hochhäuser der Baugenossenschaft Langen eG im südhessischen Langen aus dem Jahr 1973. Das werkstoffliche Recycling der etwa 600 PVC-Altfenster erfolgte über den Rewindo-Recyclingpartner VEKA Umwelttechnik GmbH. Löwe hat eine lange Tradition. Bereits im Jahr 1898 baute der Betrieb die ersten Fenster ein, seit 1970 auch Kunststofffenster. Heute beträgt die Zahl der Mitarbeiter über 70. Zur Produktpalette des Unternehmens gehören u.a. PVC-Fenster, Fenster und Türen aus Aluminium sowie Rollläden und Garagentore. Ausstellungen gibt es am Hauptsitz Kleinwallstadt und in Rödermark nahe Offenbach. „Löwe steht für Qualität und Produktverantwortung. Daher setzen wir bei unseren Projekten auf Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz. Das werkstoffliche Recycling der PVC-Altfenster seinerzeit in Langen ist nur ein gutes Beispiel dafür“, so Löffler. „Wir sind dabei mit vielen anderen Unternehmen, die Kunststoff verarbeiten und sich gemeinschaftlich in der europäischen Circular Plastics Alliance engagieren, in guter Gesellschaft!
Fensterbaubranche als Standbein
„Über den Beitritt von LÖWE freuen wir uns sehr. Denn die Fensterbaubranche ist ein besonderes Standbein unseres Netzwerkes. Die Rewindo-Premiumpartner wirken insgesamt wie ein Katalysator für die kontinuierliche Erhöhung der jährlichen Recyclingmengen. Mit über 35.500 Tonnen Regranulat aus PVC-Altfenstern, -türen und -rollläden sowie über 65.000 Tonnen Profilabschnitte tragen wir zusammen mit unseren Recyclingpartnern einen wichtigen Anteil zur Erfüllung der europaweiten Recyclingziele von VinylPlus® bei – bis 2030 sollen jedes Jahr eine Million Tonnen PVC der Wiederverwertung zugeführt werden“, so Vetter.
Diesen Pressetext finden Sie zum Download unter: rewindo.de Dieser Text hat 2.650 Anschläge in 40 Zeilen.
Die LÖWE Fenster Löffler GmbH aus Kleinwallstadt gehört zu den wenigen Fensterbau-Unternehmen in Deutschland, die in der Produktion von Kunststoff-Fenstern konsequent auf den Einsatz der Klebetechnik setzen. Seit letztem Jahr werden nahezu 100 Prozent aller Fenster mit geklebten Verglasungen ausgeliefert. Dem ging ein fast zweieinhalbjähriges Projekt voraus, bei dem der bisher bekannte Klebeprozess noch einmal ganz neu definiert wurde. Gemeinsam mit den Profil-, Maschinen- und Kleberlieferanten wurden Profilkonstruktionen, die Düsentechnik, die Klebemenge und die Reinigung, der Pumpendruck im Mischer, die Schlauchquerschnitte etc., so optimiert, dass ein rationeller und prozesssicherer Klebeprozess gewährleistet ist. Zudem hat der Firmeninhaber Leo Löffler mit dem „Klebekamm“ zur Verklotzung der Scheibe sowie den „Flügelfalzklötzen“ zur Ausrichtung von Rahmen und Flügel zwei Lösungen entwickelt, die zum europäischen Patent angemeldet wurden.
Der Anlass, sich näher mit der Klebetechnik zu befassen, war der Fachabschluss als ift-Sicherheitsexperte für Einbruchschutz, den Leo Löffler und Fabian Löffler, der älteste Sohn des Geschäftsführers, im November 2017 beim ift in Rosenheim absolviert hatten. Ziel war es, das Unternehmen auch künftig als Experte in Sachen Einbruchschutz im Markt zu positionieren. Dabei stand zunächst zur Debatte, die Klebetechnik nur für einbruchhemmende Elemente oder aber ganz generell für das gesamte Fensterprogramm einzusetzen.
„Sehr schnell sollte jedoch deutlich werden, dass nur eine Entscheidung zwischen ganz oder gar nicht wirklich Sinn macht. Denn der Einsatz eines Klebeautomaten macht nur dann richtig Sinn, wenn er auch kontinuierlich ausgelastet ist. Bei genauerer Betrachtung wurde mir aber auch klar, dass der Klebeprozess nicht so ausgereift ist, wie es Systemanbieter darstellen beziehungsweise ich zunächst angenommen hatte“, berichtet Leo Löffler.
Im Rahmen des Projektes wurde auch die 3D-Drucktechnik genutzt, um sich Schritt für Schritt der Idealform für den Klebekamm sowie die Flügelfalzklötze anzunähern.
Auf langjährige Partner gesetzt
Das Unternehmen mit seinen 76 Mitarbeitern produziert jährlich circa 10.000 Kunststoff-Fenster in Kleinwallstadt. Bei der Montage werden die eigenen Monteure durch zwölf weitere Kollegen von Subunternehmern unterstützt. Vertrieben werden die Elemente fast ausschließlich an Endkunden im Großraum Aschaffenburg, Frankfurt, Offenbach, Darmstadt und Miltenberg. Die konsequente Ausrichtung auf den Privatkunden dürfte den mit 60 Prozent außergewöhnlich hohen Anteil farbiger Elemente erklären.
Der Betrieb ist schon seit 40 Jahren treuer Verarbeiter von Veka-Profilen. Nachdem der Absatz von Fenstern mit Anschlagdichtungen in den letzten Jahren immer weiter zurückgegangen ist, werden heute nur noch Profile der Konstruktion Softline 82 MD verarbeitet.
Gemeinsam mit dem langjährigen Systemlieferanten wurde eine neue Flügelkonstruktion speziell für den Einsatz der Klebtechnik entwickelt. Diese steht seit Mai 2019 für die Verarbeitung zur Verfügung. Ende 2019 war dann auch der Glasklebeautomat betriebsbereit. Auf Grund der langjährigen guten Zusammenarbeit kam dabei wieder der Maschinenhersteller Rotox zum Zug. Der neu konstruierte Automat ist mit einem roten Laser zur Abtastung der Fensterkonturen ausgestattet. Er braucht daher keinen Datensatz aus der Software, um exakt in den Ecken der Elemente ansetzen zu können. „Damit ist sichergestellt, dass der Automat nicht durch fehlende Verbreiterungen, die erst später auf dem Bau angebracht werden, aus dem Konzept gebracht wird“, erklärt Löffler.
Der Automat Sven® ist mit einem roten Laser zur Abtastung der Fensterkonturen ausgestattet.
Akribisches Feintuning
Beim Kleber fiel die Entscheidung für ein Produkt aus dem Hause Otto-Chemie. „Ein maßgeblicher Grund war, dass der Kleber S 670 ohne vorausgehenden Primerauftrag eingesetzt werden kann“, erläutert Löffler. Die Festigkeit der Verbindung wurde durch das ift Rosenheim geprüft. Die Haftungsprüfung als auch die korrekte Mischung des Zwei-Komponentenklebers wird zudem im Rahmen der Werkseigenen Produktionskontrolle WPK regelmäßig kontrolliert und auch gleich digital dokumentiert. In den letzten Monaten hat das Unternehmen vor allem die Pumpen- und Düsentechnik sowie die Schlauchquerschnitte der Klebeanlage optimiert. Die Mitarbeiter waren bisher am Morgen bis zu eine Stunde damit beschäftigt, die Düse zu reinigen, durch die der Kleber in den Fensterfalz eingebracht wird. Heute brauchen sie dafür dank dem Einsatz eines anderen Materials für die Düse sowie einer optimierten Geometrie gerade einmal fünf Minuten.
Die Verklebung erfolgt ohne Primern. Die Haftungsprüfung wird im Rahmen der Werkseigenen Produktionskontrolle WPK regelmäßig dokumentiert.
Löffler tüftelt aber schon an weiteren Optimierungsschritten. Mit einer anders ausgeformten Düse sowie einem modifizierten Einspritzwinkel soll mit einer deutlich reduzierten Menge an Kleber eine wesentlich höhere Festigkeit erreicht werden. „Halbe Materialmenge, dafür die doppelte Haftung, das ist unser Ziel“, macht Löffler deutlich. Angedacht ist es auch, einen andersfarbigen (nicht schwarzen) wie zum Beispiel einen grauen oder blauen Kleber zu verwenden, um so diesen in der Klebefuge sichtbarer zu machen.
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Zum Patent angemeldete Lösungen</h2
Sind die Scheiben erst einmal verklebt, sind Korrekturen nicht mehr möglich. Damit Rahmen und Flügel richtig zu einander positioniert sind, um eine einwandfreie Funktion zu gewährleisten, werden vor der Verklebung zum Patent angemeldete Flügelfalzklötze in Höhen von 12 und 13 Millimetern eingesetzt.
Mit dem blauen Flügelfalzklotz wird das Spiel in der Schere reduziert.
Mit den Farben rot und blau wird dem Mitarbeiter die Wahl des passenden Klotzes erleichtert. Eine um die Flügelkante herumgreifende Lasche macht den Klotz zudem auf der Innenseite genauso farblich sichtbar, was dazu beiträgt, dass die Klötze nach der Montage nicht vergessen werden. Mit dem unmittelbar unter der Schere angesetzten blauen Klotz wird das Spiel im Beschlag reduziert. Der unten eingesetzte rote Klotz hebt den Flügel leicht an. „Lieber ein bisschen überklotzen“, so die Devise Löfflers.
Die Klötze können auch bei Elementen mit Schwellen eingesetzt werden, sodass auf dem Klebeautomaten auch Balkon- und Nebeneingangstüren verklebt werden können. Sonderelemente hingegen werden händisch verklebt. Die Flügelfalzklötze sind nicht rahmen- oder flügelabhängig. Das bedeutet, sie könnten auch zum Beispiel beim Kömmerling-76- Millimeter-System ebenso zum Einsatz kommen wie bei der Konstruktion Veka Softline 76 oder 82 Millimeter mit Anschlag- oder Mitteldichtung. Die Teile können aber nicht nur bei der Scheibenverklebung verwendet, sondern auch bei herkömmlich geklotzten Fenstern als Transportschutz eingesetzt werden.
Exakt in Position
Unten quer werden auch bei LÖWE im Fensterflügel zwei Trageklötze eingelegt. Seitlich werden zwischen Scheibe und Flügelrahmen die ebenfalls zum Patent angemeldeten „Klebekämme“ eingesetzt. Dafür kommt ein blauer „Kammstecker“, vom Erfinder scherzhaft auch „Klebekammlöffler“ genannt, zum Einsatz, der in seiner Form an die bekannten Klotzhebel erinnert.
Mit dem blauen Kammstecker werden zwischen Scheibe und Flügelrahmen die zum Patent angemeldeten „Klebekämme“ eingesetzt.
Die richtige Positionierung wird dem Mitarbeiter durch Markierungen erleichtert, die im Bearbeitungszentrum gemacht werden. Der „Klebekamm“ verfügt über gefederte Laschen, die verhindern, dass dieser beim Transport über die Rollenbahn bis zur Verklebung nach unten wegrutscht. Bei der Verklebung wird der „Klebekamm“ komplett über- und unterspritzt. Die Ausformung der Geometrie sorgt dafür, dass an dieser Position kein Kleber nach außen drückt. Ein weiterer Klotz wird oben quer eingesetzt. Dieser macht es möglich, die Fenster sofort nach dem Einschlagen der Glasleisten mit Sauger und Kran von der Verglasungslinie zu nehmen und auf Transportböcken abzusetzen. Der Glasklebeautomat ist im Takt mit der restlichen Produktion. Diese präsentiert sich dem Besucher als ausgesprochen ruhiger und stetiger Prozess, ohne jegliche Hektik oder Staus.
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Gute Argumente für die Vermarktung
Leo Löffler ist aber nicht nur ein findiger Tüftler, er hat auch ein Faible für das Marketing. Dafür gab es auch schon Auszeichnungen für das Unternehmen, wie zum Beispiel 2011 der Marketingpreis für „vorbildliches regionales Marketing“ vom Verband Fenster + Fassade (VFF). Die Elemente werden unter der Bezeichnung „LÖWE Hybrid-SV Sicher Verklebt“ vertrieben. „Mit Hybrid wird das Beste aus verschiedenen Welten vereint. Es braucht den Verbund aller Komponenten im Fensterelement zu einer homogenen Einheit“, erläutert Löffler.
Stahlverstärkungen werden im Blendrahmen generell eingesetzt, in den Flügeln erst ab einer Höhe von 140 Zentimetern und einer Breite von einem Meter, bei Dekorelementen schon ab 50 Zentimeter Breite. Löffler will aber mit der weiteren Optimierung der Klebetechnik die Grenzen des Möglichen ausloten.
Mitte Februar wurde Sven® als Marke für Klebetechnik im Bereich Fenster, Kleber, Maschinen, usw. eingetragen. Die vier Buchstaben stehen dabei für Sicher, Verklebt, Energieeffizient und Nachhaltig. Zudem trägt auch der Glasklebeautomat, der in einem Video als Unterstützer der Mitarbeiter präsentiert wird, diesen Namen.
Bei der Vermarktung der geklebten Fensterkonstruktionen führt das Unternehmen neben der Nachhaltigkeit und der Energieeffizienz die verbesserten Dämmwerte, die Möglichkeit, größere Glasflächen zu schaffen, die erhöhte Stabilität, kein Verzug sowie das geringere Gewicht und nicht zuletzt die erhöhte Sicherheit gegen Einbruch ins Feld. Die Elemente werden standardmäßig mit einem RC 1N-Beschlag von Maco ausgestattet. Das Ziel des Unternehmens ist es, mit Hilfe der Klebtechnik die Anforderungen der Widerstandsklasse RC2 N im Standard zu erreichen. „Wir haben die theoretischen Werte auf dem Prüfstand überprüft. Ich dachte, wir wären gut, aber wir sind besser“, freut sich Löffler.
Tüftler mit Sinn fürs Marketing: Die konsequente Einführung der Klebetechnik hat Leo Löffler mit einer darauf abgestimmten Marketingkampagne verknüpft.
Bachelorarbeit analysiert Potenziale
Um wie viel Prozent sich der Bedarf an Stahlarmierungen durch die Einführung der Klebetechnik reduziert hat, weiß Löffler nicht zu sagen, weil dies abhängig vom Farbanteil ist. „Was ich aber genau weiß, ist, dass die Stahlprofile für die Flügel, die wir aktuell auf Lager liegen haben, länger reichen werden, als geplant. Was mich angesichts der drastisch gestiegenen Preisen besonders freut“, so Löffler mit einem herzhaften Lachen.
Im Rahmen des Projektes steht das Unternehmen jetzt im Kontakt mit der Technischen Universität in Darmstadt. Diese sieht in der Klebetechnik ein großes Potenzial, was die Professoren veranlasst hat, entsprechende Bachelor- und Masterarbeiten über das Thema „Vorteile besonders schmaler Profilansichten hinsichtlich des Verzugs farbiger Fensterelemente unter Sonneneinwirkung“ auszuschreiben. Leonard Löffler, der jüngere Sohn von Leo Löffler, will im Rahmen seiner Bachelorarbeit an der TH Aschaffenburg ausarbeiten, welche Effizienzsteigerung sowie Kosteneinsparpotenziale durch den Einsatz der Klebetechnik im Vergleich zum verklotzten Fenster verbunden sind, wie man ein neues Produkt in einem KMU einführt und welche Kosten oder Kosteneinsparnisse kurz- und langfristig damit verbunden sind.
Klebetechnik für den Fensterbau: Interesse der Branche geweckt
In den letzten Monaten hatte Löffler viel Besuch von deutschen, aber auch internationalen Fensterbau-Kollegen. Diese hätten sich durchweg beeindruckt gezeigt, wie bei LÖWE Fenster der Prozess der Verklebung neu organisiert wurde. „Genauso werden wir das auch machen“, hätten einige der Besucher abschließend gesagt, berichtet Löffler. Dieses ist durchaus möglich: Sowohl der von Löffler entwickelte Klebekamm als auch die Flügelfalzklötze können über die Profi Partner Vertriebs- GmbH mit Sitz in Altenstadt als Lizenzprodukt bezogen werden. Einer größeren Verbreitung steht auch deshalb nichts im Wege, weil beide Produkte je nach Falzgeometrie auch für andere Profilkonstruktionen eingesetzt werden können.
Quellnachweis: Pressebericht von bauelemente bau, Verlag für Fachpublizistik GmbH Veröffentlicht in der bauelemente bau 05/2021
/wp-content/uploads/2025/05/Loewe-Logo-1898_rgb.svg00LOeWE Fenster/wp-content/uploads/2025/05/Loewe-Logo-1898_rgb.svgLOeWE Fenster2021-05-06 13:00:222026-07-01 14:23:32LÖWE Fenster definiert den Klebeprozess neu
Kleinwallstadt. Aufräumen, sortieren, Platz machen – und dabei etwas Gutes tun! Diese Idee hatten die Mitarbeiter von LÖWE Fenster in Kleinwallstadt. Gemeinsam wurden Arbeitsplätze und Lagerräume neu geordnet – und dabei gut erhaltenes Werkzeug, Material und Dekoration aussortiert. Dies wurde in Form eines kleinen, internen Flohmarktes angeboten, um den Erlös für einen guten Zweck zu spenden. 1.380 Euro haben die LÖWE Mitarbeiter so gesammelt. Diese Summe wurde von der Geschäftsleitung noch aufgerundet und verdoppelt auf 3.000 Euro.
Spendenübergabe bei LÖWE Fenster und Türen in Kleinwallstadt. Foto: LÖWE
Am 10. Februar, dem Tag der Kinderhospizarbeit, überreichte der LÖWE Geschäftsführer Leo Löffler einen Scheck in Höhe von 3.000 Euro an Katja Neuberger-Ebert vom Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Miltenberg. Der Verein unterstützt und begleitet Familien mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit einer lebensverkürzenden Erkrankung.
/wp-content/uploads/2025/05/Loewe-Logo-1898_rgb.svg00LOeWE Fenster/wp-content/uploads/2025/05/Loewe-Logo-1898_rgb.svgLOeWE Fenster2021-02-11 20:25:432026-07-01 14:41:37LÖWE Mitarbeiter spenden 3000 Euro für den Kinder- und Jugendhospizdienst
Ein Haus hat vier Wände und in jeder stecken mehrere kleine Fenster: So hat man in der Vergangenheit gebaut. Seit aber moderne Fenster fast so dicht wie eine Wand sind, ist viel mehr in der Gestaltung von Fenstern und Türen möglich. „Wichtig ist es, die Fenster immer passend zum Haus zu planen. So lassen sich Licht, Luft und Sonne am besten nutzen“, erklärt Leo Löffler, Geschäftsführer und ift-Sicherheitsexperte für Einbruchschutz von der Firma LÖWE Fenster Löffler GmbH aus Kleinwallstadt.
Fenster besitzen heutzutage hervorragende Wärmedämm-Fähigkeiten. Diese sind viel besser als bei denen, die bis vor rund 25 Jahren verbaut wurden. „Das macht den heutigen Bauherrn extrem flexibel. Fenster, Fenstertüren und Haustüren können in vielen individuellen Größen in die Fassade integriert werden – egal in welcher Himmelsrichtung“, so Leo Löffler.
Das ist bei der Fensterplanung wichtig
Viel Sonne – zum Beispiel an der Südfassade – kann in der kalten Jahreszeit wunderbar zur Erwärmung der Räume genutzt werden. Gleichzeitig bleibt die Heizung öfter aus. Viel Sonne bedeutet aber im Sommer auch die Anschaffung eines passenden Sonnenschutzes, innen liegend, außenliegend oder zum Beispiel in Form einer Sonnenschutzverglasung. Von der Sonne wenig beschienene Hausbereiche wiederum erfordern den Einbau von Fenstern mit einer besonders guten Wärmedämmung. „Gleichzeitig muss an die im Frühjahr, Sommer und Herbst auftretenden Insekten gedacht werden. Auch hier gibt es viele direkt beim Hausbau planbare oder aber auch nachrüstbare Varianten.“
Ein weiterer wesentlicher Faktor bei der Fensterplanung ist das Thema Lärm: „Wer gut schlafen will, braucht Ruhe. Das gilt auch für eine Tätigkeit im Home-Office. Hier sollten Schallschutzfenster verbaut werden“, so Leo Löffler. Fenster in Schlafzimmer und Bad können außerdem mit einer integrierten Belüftung für dauerhaft guten Wohnkomfort ausgestattet werden.
Nicht außer Acht gelassen werden sollte bei der Fensterplanung auch das Thema Sicherheit: „Einen guten Einbruchschutz braucht es unter anderem im Erdgeschoss, im Kellerbereich und in den oberen Stockwerken dort, wo Einbrecher zum Beispiel über den Balkon ins Haus gelangen könnten“, erklärt der ift-geprüfte Sicherheitsexperte Leo Löffler. Für das Tüpfelchen auf dem „i“ sorge dann die passende Automation: Automatische Lüftungssysteme, Sicherheitssysteme an der Haustür und viele weitere fortschrittliche Helfer stehen zur Auswahl. „Die automatisierten Elemente sorgen nicht nur für ein Maximum an Komfort, sie können auch zum Beispiel in Kombination mit besonders niedrigen Schwellen bei Balkon- und Terrassentüren und mit günstig angebrachten Fenster- und Türgriffen ein Höchstmaß an Barrierefreiheit erreichen. So bereitet das Wohnen mit modernen Fenstern und Türen vielen Generationen Freude“, schließt Leo Löffler.
Eine neue Haustür, Fenster und Garagentore geben dem Haus eine neue Optik.
Das Haus vor dem Austausch der Haustür, Fenster und Garagentore.
/wp-content/uploads/2025/05/Loewe-Logo-1898_rgb.svg00LOeWE Fenster/wp-content/uploads/2025/05/Loewe-Logo-1898_rgb.svgLOeWE Fenster2019-05-23 21:45:452026-07-01 14:37:55Kein Hexenwerk: Fenster passend zum Haus planen
10. Oktober 2018, Kleinwallstadt. Die LÖWE Fenster Löffler GmbH ist von der Creditreform mit dem Zertifikat „CrefoZert“ ausgezeichnet worden und zählt damit in der Region zu den Top-Unternehmen, die eine außergewöhnlich gute Bonität und finanzielle Stabilität aufweisen.
Die aktive Kommunikation der eigenen Bonität spielt im heutigen Geschäftsleben gegenüber Geschäftspartnern zunehmend eine wichtige Rolle. „Über die Auszeichnung „CrefoZert“ freuen wir uns im besonderen Maße, denn sie beweist, dass unser Unternehmen solide und nachhaltig gewirtschaftet hat und unsere Kunden, Lieferanten, Kreditgeber sowie Mitarbeiter auf uns zählen können“, so Leo Löffler, Geschäftsführer der LÖWE Fenster Löffler GmbH.
„Natürlich werden wir uns auf diesem Erfolg nicht ausruhen! Vielmehr werden wir auch in den kommenden Jahren konsequent an unserer Strategie festhalten und neben effizienteren Organisationsstrukturen sowie Prozessoptimierungen zusätzlich gezielt in unsere IT-Infrastruktur, Warenlogistik und Produktionsanlagen investieren. Hiermit festigen wir kontinuierlich unsere wirtschaftliche Solidität und sind so für die Zukunft bestens gerüstet“, betont Leo Löffler. Überreicht wurde das Zertifikat von Kevin Busch, CBA®-Creditfied Business Analyst / Vertrieb der Creditreform Aschaffenburg Schurk KG in den Verkaufsräumen in Kleinwallstadt.
Leo Löffler, LÖWE Fenster Löffler GmbH, und Kevin Busch, Creditreform Aschaffenburg Schurk KG
Zertifizierungsverfahren CrefoZert
Das Bonitätsurteil im Rahmen der Zertifizierung durch CrefoZert basiert auf einer professionellen Jahresabschlussanalyse durch die Creditreform Rating AG, einer BaFin-zertifizierten Tochtergesellschaft der Creditreform AG. Hinzu kommen aktuelle Bonitätsinformationen aus der Creditreform Wirtschaftsdatenbank sowie Einschätzungen zur aktuellen Situation und den Zukunftsperspektiven des Unternehmens sowie eine persönliche Risikomanagement-Befragung des Geschäftsführers durch einen Creditreform-Experten.
Verliehen wird das Zertifikat an Unternehmen, die eine gute bis ausgezeichnete Unternehmensbonität sowie insbesondere eine gute bis sehr gute Bilanzbonität besitzen. Betrachtet wird ebenso das Insolvenzrisiko des Unternehmens sowie dessen Fähigkeit, Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Die zur Prüfung eingereichten Jahresabschlüsse dürfen nicht älter als zehn Monate sein. Darüber hinaus lässt eine Befragung des Unternehmensmanagements keine maßgeblichen Ausfallrisiken vermuten. Das Zertifikat ist ein Jahr gültig, sofern die Vergabekriterien eingehalten werden.
CrefoZert Urkunde
/wp-content/uploads/2025/05/Loewe-Logo-1898_rgb.svg00LOeWE Fenster/wp-content/uploads/2025/05/Loewe-Logo-1898_rgb.svgLOeWE Fenster2018-10-22 20:36:162018-10-22 20:36:16LÖWE Fenster Löffler GmbH mit CrefoZert für außergewöhnlich gute Bonität ausgezeichnet
Mit der Kompetenz traditionellen Handwerks und softwaregesteuerter High-Tech Produktion fertigt LÖWE Fenster in Kleinwallstadt innovative, sichere und qualitativ hochwertige Fenster und Türen. Als engagierter Endkunden-Anbieter legt das inhabergeführte Unternehmen besonderen Wert auf zuverlässigen Service.
LÖWE Fenster in Kleinwallstadt: Über 70 kompetente Mitarbeiter fertigen hier auf modernsten Anlagen Fenster und Haustüren höchster Qualität. Foto: LÖWE Fenster
Geschäftsführer Leo Löffler trat 1984 in das Familienunternehmen ein und führt es inzwischen in dritter Generation. Mit dem gesamten LÖWE-Team ist er überzeugt, dass Spitzenprodukte nur in enger Zusammenarbeit mit kompetenten Technologiepartnern entstehen können und geht hier keine Kompromisse ein.
LÖWE beliefert Kunden im Umkreis von rund 100 km – das umfasst auch die gesamte Rhein-Main-Region. Insgesamt zählt das Kleinwallstädter Unternehmen heute mehr als 35.000 Kunden. Ca. 70 % davon sind „Häuslebauer“. Wichtige Umsatzträger sind auch Bauträger, von denen viele seit Jahren mit LÖWE zusammenarbeiten.
Zehn perfekt organisierte LÖWE-Montagetrupps sorgen dafür, dass auch anspruchsvollste Produkte und Übergrößen professionell und schnell eingebaut werden. Mit über siebzig Mitarbeitern ist LÖWE ein wichtiger Arbeitgeber in der Region, der übrigens durch engagierte Ausbildung stetig für kompetente Nachwuchskräfte sorgt.
Der sympathische Löwe als Markenzeichen hat hervorragenden Wiedererkennungswert und wird in der Region konsequent platziert – auf den Fahrzeugen des Unternehmens, auf Plakaten, aber auch in Fernsehspots und in der Online-Werbung und im Sport-Sponsoring: Man ist selbstbewusst und zeigt Präsenz. Attraktive Ausstellungen am Firmensitz Kleinwallstadt und in Rödermark sind ästhetische Erlebniswelten und Ideengeber für vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten. Sie gewähren Einblick in das faszinierende Produktspektrum und lassen Eigenschaften wie etwa die Qualität der Profil-Oberflächen und Beschläge sowie die hochwertige Sicherheitsausstattung der Fenster ‚fühlbar‘ werden.
A+W Cantor CIM-Monitor im Sonderbau: Bei LÖWE gibt es praktisch keinen Produktionsarbeitsplatz, der nicht in die vernetzte Fertigung eingebunden ist. Foto: A+W Software GmbH
In seinem Einzugsgebiet ist LÖWE der einzige zertifizierte Hersteller von einbruchhemmenden Kunststofffenstern und Fenstertüren, der im Herstellerverzeichnis der Kommission Polizeiliche Kriminalprävention aufgenommen wurde. Die Widerstandsklasse RC 1 N ist bereits seit 2013 bei LÖWE Standard.
„Hochwertige Produkte“, erklärt Geschäftsführer Leo Löffler, „können nur in clever organisierten vernetzten Fertigungsumgebungen unter Einsatz der besten Technologien entstehen.“ Gesteuert von modernster Branchensoftware findet man bei Löwe ausschließlich Premium-Maschinentechnologie, meist aus dem Hause Rotox.
Geschäftsleiter Ralf Klein: „Der Nutzungsgrad der A+W Cantor Software ist bei LÖWE Fenster sehr hoch, entsprechend effizient sind die Prozessabläufe.“ Foto: A+W Software GmbH
Was man hingegen vergeblich suchen wird, ist Papier: A+W Cantor Fertigungs-Monitore und Barcode-Scanner liefern zuverlässig die richtige Information zum richtigen Zeitpunkt, ermöglichen Real-Time Statusmeldungen und das automatische Anstoßen von Produktionsvorgängen. Das Barcode-Etikett enthält sämtliche notwendigen Informationen, um alle Fertigungsvorgänge zuverlässig und zügig abzuwickeln.
LÖWE hat die gesamte Produktion mit dem Planungs- und Steuerungssystem A+W Cantor Production vernetzt, einer mächtigen, datenbankbasierten Fertigungslösung, die durch ihren ganzheitlichen Ansatz reibungslose Prozesse ermöglicht – von der Anlieferung und Einlagerung der Profile und Beschläge bis zur Versandsteuerung. Dazu zählt neben der vernetzten Ansteuerung sämtlicher Maschinen vor allem das durchgängige Informationsmanagement an jedem automatischen und manuellen Arbeitsplatz. Die integrierte Materialwirtschaft sorgt dafür, dass bereits bei der Erfassung eines Auftrages feststeht, ob alle zur Fertigung benötigten Teile am Lager sind oder ob Nachbestellung notwendig sind. Das führt zu reibungslosem Produktionsdurchlauf und höchster Genauigkeit bei der Ermittlung des Liefertermins. Seit der Einführung des A+W Cantor-Systems ist es für die LÖWE-Mitarbeiter in der Produktion selbstverständlich, dass alle Teile genau dort vorhanden sind, wo sie gebraucht werden.
Das EDV-System betrachtet nicht mehr wie früher in erster Linie Einzelmaschinen, sondern die gesamte Interaktion zwischen den Maschinen, den Transportstrecken und Puffern sowie den manuellen Arbeitsplätzen. Die meisten Produkte werden vollautomatisch bearbeitet und intelligent durch die Fertigung gesteuert. Rahmen- und Glaspuffer schleusen die Bauteile Barcode-gesteuert in Echtzeit zur Hochzeit bzw. Verglasung aus. Niemand muss etwas suchen, kein Mitarbeiter trägt Material oder Papierstapel durch die Produktionshalle. Auch an manuellen Bearbeitungsstationen werden die Informationen über A+W Cantor CIM-Monitore bereitgestellt, maßstabgetreue Grafiken unterstützen die Werker bei den handwerklichen Bearbeitungen. Geschäftsleiter Ralf Klein: „Wir haben heute keinen Arbeitsplatz mehr ohne direkte Maschinenanbindung oder A+W Cantor CIM-Arbeitsplatz.“
Foto: A+W Software GmbH
Die Fertigungssteuerung ist nahtlos mit dem A+W Cantor Enterprise-System, dem kaufmännisch-administrativen Teil dieser umfassenden informationstechnischen ERP-Lösung, gekoppelt. Sämtliche Auftragsdaten sind kurz nach Erfassung und Einlastung im gesamten Unternehmen verfügbar. Statusrückmeldungen werden aus der Fertigung ins A+W Cantor Enterprise-System geschickt und sorgen dort für maximale Transparenz, Steueranweisungen für die Produktion werden aus dem Enterprise-System in Echtzeit übermittelt – der Benutzer in der Produktion sieht von diesem High-End IT-System nur, was er braucht: Jeder Arbeitsplatz kann individuell konfiguriert werden.
Intelligente Hochzeit dank vernetzter Fertigung: Wenn ein fertiger Rahmen eingetroffen ist, wird nach Scan des Barcode-Etiketts der zugehörige Flügel durch ein Lichtsignal am Flügelpuffer angezeigt. Foto: A+W Software GmbH
Die Machbarkeitsprüfung: Kann man das bauen?
2009 entscheidet sich Leo Löffler dafür, eine ältere Software, die an ihre Grenzen gestoßen war, durch die ganzheitliche A+W Cantor-Lösung zu ersetzen. Der Wechsel brachte eine Fülle an Vorteilen mit sich; doch fragt man Leo Löffler und Ralf Klein, was denn schließlich den Ausschlag gegeben habe, so nennen sie als erstes die in A+W Cantor integrierten Machbarkeitsprüfungen. „Immer wieder“, so Klein, „kamen früher Mitarbeiter kopfschüttelnd zu mir und erklärten, dass erfasste Positionen nicht baubar seien. Das war nicht mehr tragbar, und das änderte sich schlagartig mit der Einführung von A+W Cantor: Die Integrierten automatischen Machbarkeitsprüfungen sind absolut sicher – sofern die Stammdaten richtig angelegt sind. Das erfordert einigen Aufwand bei der Implementation, aber dafür wird man mit intelligenten Funktionalitäten belohnt, die viel Zeit und Geld sparen.“
Verglasung: Der Mitarbeiter holt sich per Barcode-Scan die Information, in welchem Wagen und Wagenfach die zugehörigen Glasleisten liegen. Gleichzeitig wird an A+W Cantor CIM gemeldet, dass die Verglasung erfolgt ist. Foto: A+W Software GmbH
Spitzenklasse statt Billigware
Die Firma LÖWE Fenster genießt auf ihrem Kernmarkt mit der wichtigen Absatzregion Rhein-Main einen hervorragenden Ruf als Premium-Anbieter, der konsequent auf Spitzenqualität, kompetente Beratung und perfekten Service setzt. Der Erfolg gibt dem Kleinwallstädter Unternehmen recht: Anspruchsvolle Kunden setzen auf die Sicherheit, die das regional orientierte Unternehmen auch noch Jahre nach der Montage bietet, z. B. bei Wartung und Reparaturen. Ein kompetentes erfahrenes Mitarbeiterteam, die Offenheit gegenüber High-Tech Produktionsverfahren und der konsequente Einsatz moderner Branchensoftware bieten beste Voraussetzungen, auf dem aktuell schwierigen Markt auch in Zukunft erfolgreich zu sein. „Billigware“, erklärt Leo Löffler, „wird man bei uns weiterhin vergeblich suchen. Wir bieten höchste Qualität zu fairen Preisen, und unsere Kunden honorieren das!“
Von links: Ralf Klein, Geschäftsleiter LÖWE Fenster; Nicole Dießel, A+W Cantor Vertrieb; Leo Löffler, Geschäftsführer LÖWE Fenster. Foto: A+W Software GmbH
Quellnachweis: KUNDENREPORT von A+W Cantor Software GmbH Veröffentlicht in der Glaswelt 06/2018 und bei A+W Cantor Software GmbH
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