Fenster

Mehr als ein Bauelement: Ein Stück Zuhause

Ein Fenster ist mehr als ein Rahmen mit Glas – es ist der Blick nach Draußen und das gute Gefühl, Drinnen zu Hause zu sein.

Fenster zum Leben

Es bringt Licht ins Dunkle, öffnet und belebt Ihre Räume, versorgt Sie mit Luft und Wärme – und schützt, was Ihnen am wichtigsten ist: Ihr Zuhause und Ihre Liebsten.

Fenster von LÖWE stehen für höchste Qualität, durchdachte Funktionen und spürbare Sicherheit. Entwickelt mit Weitblick. Gefertigt mit Präzision. Eingebaut mit Herz.

Fensterlexikon

Die Maueröffnung nimmt bei der Montage das Fensterelement auf. Dieses wird mit speziellen Dübeln im Mauerwerk befestigt und abgedichtet.

Die Fensterbrüstung bezeichnet den unteren Teil der Maueröffnung. Um die Unfallgefahr zu senken, ist hier eine gesetzliche Mindesthöhe einzuhalten.

Die Laibungen der Maueröffnung begrenzen das Fenster senkrecht nach links und rechts.

Der Sturz ist der obere horizontale Abschluss der Maueröffnung. Er besteht meist aus Beton und überträgt die Deckenlast auf das Mauerwerk.

Der Rahmen, auch Blendrahmen genannt, ist der feste Teil des Fensters, der in die Maueröffnung eingebaut wird.

Als Fensteranschluss wird der Übergang zwischen Rahmen und Mauerwerk bezeichnet. Um Wärmebrücken und Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden, ist dieser Anschluss bei der Montage nach Herstellervorgaben fachgerecht auszuführen.

Der Flügel ist der bewegliche Teil des Fensters. In ihm wird die Verglasung mit Glasleisten befestigt.

Umlaufende Dichtungen zwischen Flügel, Rahmen, Glas und Glasleisten verhindern Zugluft sowie das Eindringen von Wasser.

Moderne Fenster verfügen meist über eine Zwei- oder Dreifachverglasung. Der Zwischenraum ist mit Gas befüllt, um bessere Wärmedämm- und Schallschutzwerte zu erzielen.

Der Beschlag ist die Mechanik des Fensters und wird über einen Griff bedient. Er verbindet den Flügel mit dem Rahmen und bewegt sowie sichert diesen mittels Scharnieren und Verriegelungen.

Man unterscheidet zwischen der Drehfunktion mit Öffnung nach links oder rechts, der häufig verbauten Drehkippfunktion mit zusätzlicher Kippmöglichkeit sowie der reinen Kippfunktion ohne vertikales Drehen.

Ein festverglastes Element besitzt keinen Flügel und somit auch keinen Beschlag. Die Verglasung erfolgt direkt im Glasfalz des Rahmens.

Als zwei- oder dreiflügelige Fenster bezeichnet man Elemente, bei denen innerhalb eines Rahmens mehrere Flügel horizontal nebeneinander verbaut sind.

Fensterrahmen und Fensterflügel werden aus Profilstangen gefertigt. Diese werden im Fertigungsprozess auf die passende Länge zugeschnitten und anschließend zu Rahmen und Flügeln verschweißt. Die Bautiefe des Profils beeinflusst maßgeblich Wärmedämmung, Schallschutz und Stabilität.

Als Faustformel gilt: Je dicker das Rahmenprofil, desto mehr Luftkammern sind möglich. Diese Luftkammern sind ein entscheidender Faktor für niedrige Wärmedurchgangswerte. Moderne Fensterprofile sind mit bis zu sieben Isolierkammern ausgestattet.

Fensterprofile werden durch festgelegte Mindestanforderungen in die Qualitätsklassen A, B und C eingeteilt. Der Unterschied der Klassen liegt in der Wandstärke der Sichtflächen.
Die folgenden Angaben beschreiben die jeweils geltenden Mindestanforderungen:
Klasse A: mindestens 2,8 mm Wandstärke (VEKA produziert mit 3,0 mm)
Klasse B: mindestens 2,5 mm Wandstärke
Klasse C: keine Mindestanforderungen

Der Fensterfalz ist der Bereich, in dem sich Fensterrahmen und Flügel im geschlossenen Zustand berühren. Dort befinden sich die Dichtungslippen, die das Eindringen von Zugluft und Wasser verhindern.

Der Fensterfalz ist der Bereich, in dem sich Fensterrahmen und Flügel im geschlossenen Zustand berühren. Dort befinden sich die Dichtungslippen, die das Eindringen von Zugluft und Wasser verhindern.

Der Bankanschluss ist ein Profil, das an der Unterseite des Rahmens montiert wird. Er dient der thermischen Trennung von Außenfensterbank und Innenfensterbank.